Raphael Tobler

GrĂĽnder & Unternehmer
Raphael Tobler 2021
Jungunternehmer

eduwo – mein Startup in der Bildung

In der Schweiz haben wir vermutlich das beste Bildungssystem. Die Herausforderung ist, dass es aufgrund der grossen Vielfalt und der Durchlässigkeit extrem komplex ist. Die Übersicht zu behalten ist für viele nicht einfach. Darum haben wir eduwo gegründet und helfen damit bei der Orientierung in der Bildung.

Startups schaffen die Arbeitsplätze
von morgen.

Ăśber mich

Aufgewachsen bin ich zusammen mit meinem jĂĽngeren Bruder in Winterthur Seen. Nach der Lehre in ZĂĽrich und Stationen in Dortmund, Lausanne, Baden, ZĂĽrich, Liverpool und Zug bin ich seit 2016 zurĂĽck in Winterthur. Zuerst wieder in Seen, nun in Neuhegi. Ich arbeite in Winterthur und bin entweder mit dem Zug oder dem Fahrrad unterwegs.

Schon immer politisch interessiert, setze ich mich, als Gründer des Entrepreneur Clubs Winterthur, seit 2016 in Winterthur und im Kanton Zürich für Startups ein. Schnell habe ich gemerkt, dass man als „normaler Bürger“ mit Einsatz und Leidenschaft etwas bewegen kann. Meine Motivation und Energie werde ich nun, neben den Startups, auch für weitere Themen einsetzen und freue mich, zusammen mit anderen motivierten Personen die Region Winterthur positiv voranzubringen.

schon sehr früh wusste ich, dass ich eine Ausbildung als Koch machen will. Mir war aber auch klar, dass ich diesen Beruf nicht mein ganzes Leben ausüben möchte. Nach der Lehre war ich immer berufstätig: zuerst ein paar Jahre als Koch, danach im Food & Beverage Bereich sowie in der Projektentwicklung für Hotels. Im Sommer 2016 gründete ich zusammen mit Studienkollegen ein eigenes Unternehmen (eduwo). Mittlerweile haben wir 8 Arbeitsplätze geschaffen.

Parallel zu den oben erwähnten beruflichen Tätigkeiten habe ich mich laufend weitergebildet, so am Abendgymnasium Dortmund, an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, der ZHAW (Wirtschafts-Bachelor) und an der Fachhochschule St. Gallen (Wirtschafts-Master). Die Verbindung von Beruf und laufender Aus- und Weiterbildung für alle ist mir ein Anliegen.

Meine Projekte

Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: Das geht nicht. Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.

  • Bildung
  • GrĂĽnder
eduwo

eduwo ist unterdessen die grösste Bildungs- und Karriere-Plattform der Schweiz. eduwo verbindet karriere- und bildungsinteressierte Personen mit Schulen und Unternehmen. Die Benutzung der Plattform ist und bleibt kostenlos. Zudem ist eduwo Betreiber eines grossen und kostenlosen Online-Bildungs- und Karriere-Magazins.

  • Verein
  • GrĂĽnder
Entrepreneur Club Winterthur

Der Entrepreneur Club Winterthur ist ein ehrenamtlicher Verein mit unterdessen über 1’600 Mitgliedern, der Startup-GründerInnen kostenlos und unkompliziert unterstützt.
Zusammen mit fünf KollegInnen habe ich den Verein Ende 2016 initiiert und bin seither Präsident.

  • Wirtschaftsförderung
  • GrĂĽnder
Home of Innovation

Das Home of Innovation bietet in Winterthur auf einer Fläche von 4’000 Quadratmetern Flächen fĂĽr Startups und CoworkerInnen an.
Zusammen mit 14 Privatpersonen aus der Winterthurer Politik, Wirtschaft sowie der Kultur- und Startup-Szene habe ich das Home of Innovation Ende 2019 gegründet. Ich kann als Präsident die Geschicke leiten und bin mit eduwo ebenfalls Mieter.

Meine Themen

ENTSCHEIDEND IST ABER DIE UMSETZUNG

Bildung als wichtigstes Gut der Schweiz

Gut ausgebildete Personen bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir ein sehr breites und durchlässiges Bildungssystem haben, dieses fördern und die Menschen zu Aus- und Weiterbildungen motivieren. Ich konnte selber davon profitieren und möchte andere dazu anregen. Besonders im aktuellen Wandel ist das lebenslange Lernen sehr wichtig. Glücklicherweise haben wir in der Schweiz, mit etwas Fleiss und Wille, unbegrenzte Möglichkeiten was Bildung betrifft. Hier muss aber jede Person seine Eigenverantwortung wahrnehmen.

Digitalisierung als Chance

Wir sollten die Digitalisierung gemeinsam so vorantreiben, dass wir die Chancen optimal nutzen und die Risiken minimieren. Ich bin sicher, dass uns die Digitalisierung sehr viele Vorteile bringen wird. Sie muss aber so umgesetzt werden, dass alle Generationen damit umgehen können und langfristig für alle ein Mehrwert entsteht. Aufhalten können wir diese Entwicklung nicht – darum sollten wir sie aktiv mitgestalten. Auch über die Stadt-, Kantons-, Landes- und Partei-Grenzen hinweg, denn die digitalen Themen kennen keine Grenzen. Städte und Kantone sollten eine Digitalisierungs-Strategie haben und dazu wo sinnvoll einen privaten Digital-Beirat einsetzen.

Innovationen als Zukunftstreiber

Innovationen, sowohl von Startups und KMUs als auch innerhalb von Grossunternehmen, sind elementar für die Zukunft der Schweiz. Ein Grossteil unseres Wohlstandes basiert auf den hervorragenden Innovationen, die unser Land bisher hervorgebracht hat. Das Zusammenspiel zwischen Bildungsinstitutionen und der Wirtschaft zur Innovationsförderung wie auch innovative Startups sollen gefördert werden. Ebenfalls sollen Innovationen dazu genutzt werden, aktuellen Problemen wie z. B. dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Startups als Wachstumsmotor

Die Stadt Winterthur ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie aus Unternehmergeist etwas Nachhaltiges und Wertvolles für die gesamte Gesellschaft entstehen kann. Rieter, Sulzer oder die damalige Winterthur Versicherung (heute AXA) haben unzählige Arbeitsplätze für die Winterthurer Bevölkerung geschaffen und der Stadt zu einem enormen Wachstum verholfen. Alle Startups fangen klein an, investieren viel Energie und Geld in ihre Projekte, sodass daraus auch neue Arbeitsplätze entstehen. Solche Startups und das Startup-Ökosystem sollen gefördert und zu einem wichtigen Teil von Winterthur werden.